Abdomensonografie

 

 

Unter Abdomensonografie versteht man die Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane. 
Die Ultraschalluntersuchung ist ein schonendes Untersuchungsverfahren ohne Strahlenbelastung. 
In der Regel untersucht der Arzt hierbei die Nieren, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, große Hauptschlagader (Aorta), große Hohlvene (Vena cava) und die Harnblase. 
Um optimale Untersuchungsbedingungen zu erlangen, ist es wichtig, daß Sie zum Zeipunkt der Ultraschalluntersuchung nüchtern sind. Sowie Sie essen oder trinken zieht sich die Gallenblase zusammen, um Gallenflüssigkeit in den Magen-Darm-Trakt zu geben. Dies erschwert das Erkennen kleiner Gallensteine. Außerdem bilden sich im Rahmen des Verdauungsvorganges Darmgase, die bei der Sonografie sehr hinderlich sind. Der Effekt von Luftüberlagerungen ist vergleichbar einer plötzlich auftretenden Nebelwand, wenn Sie in tiefer Dämmerung im November mit dem Auto in der Wesermarsch unterwegs sind.

Schilddrüsensonografie

 

Hierunter versteht man die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse. 

Hierzu müssen Sie nicht nüchtern sein. 

Es werden Form und Größe der Schilddrüse beurteilt, insbesondere wird auch nach knotigen Veränderungen des Organs gesucht.

Je nach Fragestellung, Ultraschallbefund und Laborwerten reicht diese Untersuchung aus oder es erfolgt eine Überweisung zur weiterführenden Untersuchung in eine Spezialabteilung für Schilddrüsenerkrankungen.

 

EKG

 

EKG ist die Abkürzung für Elektrokardiogramm. Hierunter versteht man die Ableitung der Herzstromkurven. 

Aus dem EKG lassen sich oft erste Hinweise auf evtl. bestehende Herzschäden ableiten.

Manchmal bestehen aber auch Beschwerden, z. B. linksseitige Schmerzen in der Brust beim schnellen Gehen, Treppensteigen oder bei der Gartenarbeit, die auf eine Durchblutungsstörung des Herzens hinweisen, aber das Ruhe-EKG zeigt einen völlig normalen Befund. 

In diesem Fall ist die Durchführung eines Belastungs-EKG´s erforderlich.

 

Belastungs-EKG

 

Es kommt vor, daß die Blutgefäße, die das Herz mit Blut versorgen (Koronargefäße) verengt sind. Dieses Krankheitsbild wird als Koronare Herzkrankheit (KHK) bezeichnet. Sehr oft haben betroffene Patienten nur bei Anstrengung Beschwerden, typischerweise Druck in der Brust, mitunter Schmerzausstrahlung in den linken Arm oder den Unterkiefer, manchmal aber auch nur Luftnot. 

Das Ruhe-EKG kann in solchen Fällen durchaus normal sein! Um herauszufinden, ob eine Verengung der Herzkranzgefäße vorliegt, wird dann ein Belastungs-EKG durchgeführt. 

Hierzu kommen Sie am besten in bequemer Kleidung und in flachen Schuhen, z. B. Jogginganzug und Turnschuhe. Schlappen, Clogs oder Pumps sind ungeeignet. Idealerweise bringen Sie sich bitte ein Handtuch mit. Nachdem Sie verkabelt wurden, nehmen Sie auf dem Fahrradergometer Platz und beginnen wie auf einem normalen Trimmrad zu radeln. Dabei sollen Sie eine individuelle, nach klar definierten Kriterien ermittelte Belastung erreichen. Parallel wird Ihre Herzstromkurve kontinuierlich aufgezeichnet und Ihr Blutdruck in regelmäßigen Intervallen kontrolliert und protokolliert. Über das Ergebnis des Belastungs-EKG´s und die sich daraus ergebenden Konsequenzen werden Sie direkt im Anschluß an die Untersuchung durch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informiert.

 

Langzeit-EKG

 

Unklare Schwindelzustände, Ohnmachtsanfälle, Gefühl von Herzrasen oder sehr unregelmäßigem Herzschlag können Ausdruck von Herzrhythmusstörungen sein. 

Es gibt viele verschiedene Arten von Herzryhthmusstörungen, von denen einige nur lästig, aber völlig harmlos sind. Umgekehrt gibt es aber auch Rhythmusstörungen, die dringend behandlungsbedürftig sind. So können Schwindelzustände und Ohnmachtsanfälle sehr, sehr viele verschiedene Ursachen haben, aber manchmal werden diese durch einen viel zu langsamen oder einen viel zu schnellen Herzschlag hervorgerufen. In solchen Fällen macht es Sinn, ein Langzeit-EKG über 24 Stunden durchzuführen. 

Hierzu werden Klebeelektroden an Ihrem Brustkorb befestigt um kontinuierlich ein EKG aufzuzeichnen. Die Daten werden in einem kleinen Gerät gespeichert, das nicht viel größer als eine Zigarettenschachtel ist und mit einem Gürtel an Ihrer Hüfte befestigt wird. 

Die Daten werden dann auf ein Speichermedium übertragen und an eine kardiologische Praxis in Oldenburg übermittelt. Dort werden Sie von einem erfahrenen Herzspezialisten (Kardiologe) ausgewertet und ca. 1 Woche später liegt unserer Praxis das Ergebnis vor.

 

Langzeitblutdruckmessung

 

Viele Patienten fallen in der Hausarztpraxis mit einem erhöhten Blutdruck auf. Zunächst wird die Messung nach einer zehnminütigen Ruhepause im Sitzen wiederholt. Sollte der Blutdruck dann immer noch erhöht sein, könnte dies ein Hinweis auf eine manifeste Blutdruckerkrankung sein. 

Um herauszufinden, ob lediglich ein sogenannter „Weißkittelhochdruck“ vorliegt oder auch in häuslicher Umgebung deutlich erhöhte Blutdruckwerte auftreten, empfiehlt sich die Durchführung einer Langzeitblutdruckmessung. 

Hierzu wird Ihnen eine Blutdruckmanschette umgelegt, die mit einem kleinem Gerät von Walkmangröße verbunden ist, das Sie an einem Gürtel um die Hüfte tragen. 

Tagsüber pumpt sich die Manschette alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten auf. 

Anderntags bringen Sie das Gerät wieder in unsere Praxis und wir lesen am Computer die Daten aus. 

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin bespricht die Ergebnisse mit Ihnen und teilt Ihnen mit, welche Konsequenzen sich hieraus für Sie ergeben.

 

Lungenfunktionsprüfung

 

Die Lungenfunktionsuntersuchung ist ein wertvolles, diagnostisches Hilfsmittel bei der Diagnose von Atemwegserkrankungen, insbesondere beim Asthma bronchiale und der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung = COPD. 

Gerade bei der COPD läßt sich durch diese Untersuchung gut der Krankheitsverlauf dokumentieren und grafisch darstellen. Die Lungenfunktionsuntersuchung wird auch regelmäßig im Rahmen des DMP durchgeführt. 

Hierbei werden Sie von einer unserer Mitarbeiterinnen betreut und müssen unter deren Anweisung in ein kleines Gerät pusten. 

Im Anschluß an die Untersuchung werden Ihnen die Ergebnisse durch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin erläutert.

Laboruntersuchungen

 

 

Noch vor ca. 30 - 40 Jahren wurden sehr viele Laboruntersuchungen mit erheblichem Aufwand in vielen Arztpraxen selbst durchgeführt. 
In dieser Zeit hat es so viele umwälzende Neuerungen gegeben, daß ein derartiges Arbeiten heutzutage weder sinnvoll noch möglich ist. Inzwischen arbeiten alle Arztpraxen mit hochprofessionellen Laborarztpraxen zusammen und lassen die erforderlichen Untersuchungen dort durchführen. Wir handhaben dies genauso und arbeiten mit dem Labor Schumacher in Bremerhaven zusammen. 


Allerdings halten wir Schnelltests für Akutuntersuchungen vor.

  • Blutzuckerschnelltest

  • Urinstreifentest zur Abklärung bei Verdacht auf Harnwegsinfekt oder Nierenbeckenentzündung

Wir nehmen morgens von 08.00 bis 11.00 Blut ab, das Probenmaterial wird von einem Kurierfahrer abgeholt. 


Die Ergebnisse von Routineuntersuchungen liegen in der Regel bereits anderntags vor. 
Bei bestimmten, sehr aufwändigen Spezialuntersuchungen können allerdings auch einmal mehrere Tage vergehen, bis ein Ergebnis vorliegt. Die Ergebnisse können Sie anderntags zwischen 12.00 Uhr und 12.30 Uhr während der Telefonsprechstunde abfragen. 
Neben Blut werden auch Urinproben bei immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten, Stuhlproben bei anhaltenden Durchfällen unklarer Ursache und Abstriche von z. B. schlecht heilenden Wunden im Labor untersucht, um die verursachenden Bakterien oder Pilze zu bestimmen und herauszufinden, gegen welche Medikamente die Erreger empfindlich sind. Dann kann eine gezielte antibiotische Therapie begonnen werden. 
Bei stark auffälligen, bedrohlichen Befunden werden wir noch am gleichen Tag per Fax benachrichtigt und setzen uns mit Ihnen telefonisch in Verbindung.

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